Vortrag 1

 Hüther

Dr. Gerald Hüther

Kurzbiografie:
Biologiestudium, Forschungsstudium und Promotion an der Universität Leipzig, Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. Wissenschaftliche Tätigkeit am Zoologischen Institut der Universität Leipzig und Jena, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin Göttingen, als Heisenbergstipendium der DFG und an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen.

Wissenschaftliche Themenfelder: Einfluss früher Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, Auswirkungen von Angst und Stress und Bedeutung emotionaler Reaktionen. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und populärwissenschaftlicher Darstellungen (Sachbuchautor). Seit 2015 Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung.

Titel der Veranstaltung:

Liebe ist die einzig sinnvolle Revolution

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Liebe entsteht aus einer Erfahrung, dass ein Leben in Verbundenheit und Freiheit möglich ist. Die Liebe ist das Ergebnis eines evolutionären Prozesses. Er hat uns selbst als zur Liebe fähige Menschen hervorgebracht. Wir sind die einzigen Lebewesen, die in der Lage sind, diesen Prozess zu erkennen. Und was wir erkannt haben, können wir auch bewusst gestalten.

Liebe ist mehr als ein Gefühl. Uns Menschen ermöglicht sie die Überwindung der uns trennenden Angst und bildet die Grundlage für eine Kultur des Zusammenlebens, in der wir andere nicht länger als Objekte behandeln, sondern in der wir einander als Subjekte begegnen. Sie ist die Voraussetzung für Co-Kreativität und die Herausbildung individualisierter Gemeinschaften und damit die einzige Art des Zusammenlebens, die eine wirkliche Entfaltung der uns angelegten Potentiale ermöglicht. So verwirklicht Liebe zugleich den ihr innewohnenden Lebenssinn.

Link: www.gerald-huether.de

Vortrag 2

Liessmann

Univ. Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann

Kurzbiografie:
geb. 1953 in Villach
Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien
1976 Magisterium, 1979 Promotion, 1989 Habilitation.
1995 Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor am Institut für Philosophie der Universität Wien
2011 Berufung auf die Professur für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Fakultät für
Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien
Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts und Bildungstheorie.
Seit 1996 wissenschaftlicher Leiter des "Philosophicum Lech" und Herausgeber der gleichnamigen Buchreihe im Zsolnay-Verlag.
2002-2006 Leiter des "Friedrich-Heer-Arbeitskreises" der Österreichischen Forschungsgemeinschaft und Herausgeber der Werke Friedrich Heers im Böhlau-Verlag.
2004 -2008 Studienprogrammleiter für Philosophie an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien
2008-2012 Vizedekan der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.
2011 - 2015 Vizepräsident der "Deutschen Gesellschaft für Ästhetik"
Seit 2010 Vizepräsident der "Gesellschaft für Bildung und Wissen"
Seit 2012 Gründungsmitglied und Obmann der "Internationalen Günther Anders-Gesellschaft"
Seit 2014 Leiter des Universitätslehrganges "Philosophische Praxis" an der Universität Wien

Titel der Veranstaltung:

Das Prompte ist das Barbarische – Über den Sinn von Liebe in den Zeiten der Dating Apps

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